Perú – Natur und Kultur erleben

Das Reich der Inka, Cuzco, Machu Picchu, der Titicacasee …: das sind die bekanntesten Höhepunkte Perús, die auf keiner Perú Reise fehlen sollten. Doch das Land hat noch so vieles mehr zu bieten! Nicht nur die Inka, auch andere alte Völker prägten die peruanische Kultur und ihre Hinterlassenschaften sind bis heute vielerorts sehr präsent. Außerdem beeindruckt Perú mit seinem abwechslungsreichen Landschaftsbild: schroffe Küsten und trockene Wüsten im Westen; die atemberaubenden Anden, die das Land von Nord nach Süd durchqueren mit ihren Gipfeln über 6.000m Höhe; und schließlich im Osten das Amazonasbecken, das – großteils vollkommen unberührt – etwa 60% der Landesfläche einnimmt.

Entdecken Sie Perú – wir sind Ihnen gerne dabei behilflich! Mit unserer umfangreichen Auswahl an Reisebausteinen können wir sicherlich auch Ihre individuelle Traumreise für Sie ausarbeiten.


Die Regionen Perús im Überblick

Die Hauptstadt Perús ist nicht nur politisch, sondern auch geographisch und wirtschaftlich das Zentrum des Landes. Der alte Stadtkern, der den kolonialen Glanz vergangener Tage ausstrahlt, steht vollständig unter Denkmalschutz und wurde von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärt. Das 1535 von Francisco Pizarro gegründete Lima, das ursprünglich „Stadt der Könige“ (auf Spanisch „Ciudad de los Reyes“) genannt wurde, wurde mit den Schätzen der Inka aufgebaut und war im 17. Jahrhundert die wohlhabendste Stadt des südamerikanischen Kontinents.

Heute ist Lima eine moderne Metropole, die ihren Besuchern neben ihrem kolonialen Altstadtkern mit den vielen gut erhaltenen Gebäuden noch so einiges mehr zu bieten hat. Besuchen Sie herausragende Museen mit beeindruckenden Ausstellungsstücken altamerikanischer Kunst oder bummeln Sie durch das beschauliche Künstlerviertel Barranco mit seinen zahlreichen Gallerien, Boutiquen und der „Puente de los Suspiros“ (Seufzerbrücke). Vergessen Sie dabei keinesfalls, einige der vielen Restaurants der Stadt zu testen, denn Lima gilt als die kulinarische Hauptstadt Südamerikas und hat dafür bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

Vor der südlichen Küste Perús – nur etwa 260km südlich von Lima gelegen – erwartet den Besucher das Naturreservat von Paracas, dessen Inselgruppe der Ballestas Eilande auch “Klein-Galápagos” genannt wird. Seelöwen, Seehunde, Pinguine, Kormorane und Pelikane haben hier in Scharen ihr Zuhause. Zwar lädt das Meer nicht zum Baden ein, doch lässt es sich am Hotelpool ganz wunderbar entspannen. Wer es etwas aktiver möchte, dem sei die Wüstenoase Ica empfohlen. Nur ca. 70km von Paracas in Richtung Landesinnere werden hier die verschiedensten Aktivitäten, wie z. B. Buggie-Fahrten über die höchsten Dünen Südamerikas, angeboten.

Weiter südlich von Paracas befindet sich Nazca, das durch die gigantischen Erdzeichnungen, deren Geheimnisse auch heute noch nicht gelüftet sind, weltberühmt wurde. Warum haben präkolumbianische Kulturen diese riesigen Kunstwerke, die eine Fläche von rund 350km² bedecken, erschaffen und wie konnten die Zeichnungen ohne moderne Messinstrumente überhaupt erstellt werden? Begeben Sie sich auf die Suche nach Antworten wärehnd Ihrer Reise durch Südperú.

Arequipa verdankt ihren Beinamen “die weiße Stadt” den aus weißem Sillar-Gestein vulkanischen Ursprungs errichteten Gebäuden im historischen Zentrum. Vollkommen zu Recht wird Arequipa, das zu Füßen der majestätischen Vulkane Misti, Chachani und Pichu Pichu liegt, als eine der schönsten Städte Perús bezeichnet. Den Besucher erwarten eine beeindruckende Kolonialarchitektur und kunstvoll verzierte Häuserfassaden aus der Zeit der spanischen Herrschaft. Wie eine kleine eigenständige Stadt inmitten Arequipas liegt das berühmte Kloster Santa Catalina, welches erst vor wenigen Jahrzehnten seine Isolation aufgegeben hat und nun Besucher empfängt. Schlendern Sie durch die Gassen und genießen Sie das Flair dieser sonnenverwöhnten Stadt.

In der Umgebung von Arequipa ist die eindrucksvolle Bergwelt der Anden zu bestaunen. Im Colca-Tal sehen die Besucher, wie die Einheimischen auf ihren terrassenartig angeordneten Feldern Landwirtschaft betreiben wie bereits ihre Ahnen vor hunderten von Jahren. Der Colca-Canyon im gleichnamigen Tal ist eine der tiefsten Schluchten der Welt und ein Besuch eröffnet die Chance, die beeindruckenden Kondore zu erleben, die im Canyon ihre Nistplätze eingerichtet haben und die morgendlichen Aufwinde nutzen, um sich in die Lüfte zu schwingen. Das Tal der Vulkane wiederum verzaubert – wie der Name bereits erahnen lässt – durch die einmalige Landschaft aus Vulkanen und Lagunen.

Der auf 3.800m Höhe gelegene Titicacasee ist der höchste schiffbare See der Welt und der größte Süßwassersee Südamerikas. Die Grenze zwischen Perú und Bolivien verläuft mitten durch den See. An den Ufern des Sees, der 15 mal so groß ist wie der Bodensee, leben eine Vielzahl von Indios, die sich in ihrem täglichen Leben und in ihrer Kultur noch viele Traditionen und Sitten ihrer Vorfahren bewahrt haben. Mit der farbenfrohen Tracht der Einheimischen erwartet den Besucher in den Dörfern am Titicacasee und auf den Inseln im See ein buntes Treiben, bei dem der Reisende einen guten Einblick in vergangene und heutige Lebensgewohnheiten der Bevölkerung erhält.

Auf der peruanischen Seite des Sees ist Puno der Ausgangspunkt für alle touristischen Aktivitäten. Unternehmen Sie beispielsweise einen Bootsausflug auf den See und besuchen Sie dabei die Insel Taquile, die bekannt ist für die dort gefertigten Strickarbeiten, und die schwimmenden Schilfinseln der Uros-Indios. Auf bolivianischer Seite des Titicacasees sind der bedeutende Wallfahrtsort Copacabana mit seiner schwarzen Madonna sowie die bereits erwähnte Sonneninsel die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Cuzco, einst die vornehmste und mächtigste Stadt des amerikanischen Kontinents, übt auch heute noch eine unvergleichliche Anziehungskraft aus. Die Grundmauern prächtiger Bauten zeugen von der vergangenen Herrschaft der Inka, deren geistiges und weltliches Zentrum Cuzco war. Von hier wurde das Riesenreich der alten Inka-Kultur regiert und hier festigten auch die spanischen Eroberer erstmalig ihren Besitzanspruch. Im historischen Zentrum reihen sich also imposante Kolonialgebäude an Überbleibsel aus der Inka-Zeit und die beeindruckende Geschichte dieser wunderschönen Stadt ist an allen Ecken spür- und sichtbar.

Das auf einer Höhe von über 3.300m gelegenen Cuzco ist zudem Ausgangspunkt für Ausflüge zum sagenumwobenen Machu Picchu, das zweifellos zu den wichtigsten Kulturstätten unserer Erde gehört. Nie von den spanischen Eroberern gefunden, sondern erst 1911 wieder entdeckt, zieht die Mystik der verlorenen Stadt unweigerlich jeden Besucher in ihren Bann. Noch immer ist nicht vollständig geklärt, welchem Zweck diese schwer zugängliche Anlage zwischen Anden und Dschungel diente.

Wenn Sie genug Zeit zur Verfügung haben, sollten Sie sich auf keinen Fall einen Abstecher in das „heilige Tal der Inka“ entgehen lassen, denn neben Machu Picchu gibt es dort unzählige weitere Inka-Ruinen zu bestaunen. Erleben Sie in den vielen kleinen Dörfern im Urubamba-Tal das oft noch sehr ursprüngliche Leben der dort ansässigen Menschen, die auch heute noch Landwirtschaft betreiben wie ihre Vorfahren vor hunderten von Jahren.

In Nordperú gibt es viele kulturelle und landschaftliche Höhepunkte zu entdecken. Da diese Region weitaus weniger bekannt ist und erst nach und nach touristisch erschlossen wird, hat der Reisende hier die Möglichkeit, noch den ein oder anderen Geheimtipp zu erleben.

Das 1534 vom spanischen Eroberer Francisco Pizarro gegründete Trujillo ist die heimliche Hauptstadt von Nordperú. Die koloniale Stadtarchitektur ist an reich verzierten Herrschaftshäusern und vielen Kirchen noch gut ersichtlich. Von Trujillo aus bietet sich beispielsweise ein Besuch der Lehmstadt Chan Chan an. Zur Zeit der Chimú-Kultur lebten hier 200.000 Menschen, eine Einwohnerzahl, die diejenige europäischer Städte in jener Epoche bei weitem übertraf. Als einer der bedeutendsten archäologischen Funde des vergangenen Jahrhunderts wurde der Schatz des Fürsten von Sipán in der Nähe von Chiclayo gefeiert. Das 1987 entdeckte Grab eines Moche-Herrschers barg den umfangreichsten Goldfund, der jemals auf dem amerikanischen Kontinent freigelegt wurde. Einige der Grabbeilagen können heute im Muesum Royal Tombs of Sipán in Chiclayo bestaunt werden.

Östlich von Chiclayo, an den Toren zum Amazonasgebiet, befindet sich die Region um die Stadt Chachapoyas, die mit weiteren Höhepunkten in Nordperú aufwartet. So sollten Sie unbedingt die Ruinen der Festung von Kuélap besuchen – eine majestätische Anlage, die vom Volk der Chachapoya (von den Inka „die Wolkenmenschen“ genannt) erbaut wurde. Um die Besichtigung für Reisende attraktiver zu gestalten, wurde Anfang 2017 eine Seilbahn eröffnet, die den Zugang zur Festung enorm vereinfacht. Noch gilt Kuélap als Geheimtipp, doch wird die Ruinenanlage bereits als „die kleine Schwester“ von Machu Picchu gehandelt.

Der tropische Regenwald Perús nimmt etwa 60% der gesamten Landesfläche ein und ist die Heimat einer überwältigenden Anzahl von Pflanzen und Tieren. Hunderte verschiedener Baumarten wachsen hier ebenso wie Orchideen, Palmen und Hängepflanzen. Die Tierwelt ist nicht weniger spektakulär. Die Indianer sagen: „Der Urwald hat mehr Augen als Blätter“. Kaimane, Seekühe, Flussdelfine und unzählige Fischarten bevölkern die Flüsse; Tapire, Stachelschweine, Raubkatzen wie Jaguar und Ozelot, viele Affenarten und Faultiere leben auf dem Land und in den Bäumen schwirren Kolibris, Papageien, Tukane, Adler und etliche andere Vogelarten. Das riesige Amazonasbecken bietet seinen Besuchern unvergessliche Eindrücke! Dabei werden verschiedene Möglichkeiten für einen Aufenthalt im Dschungel angeboten. Eine davon ist eine Flusskreuzfahrt auf dem Río Amazonas. Sie fahren mit kleinen Kreuzfahrtschiffen (i.d.R. max. 40 Passagiere) flussauf- oder -abwärts. Tagsüber unternehmen die Gäste Fahrten mit kleinen Beibooten entlang der Nebenarme des Amazonas oder Wanderungen durch den Regenwald. Eine weitere Option für einen Abstecher in den Regenwald ist ein mehrtägiger Aufenthalt in einer Dschungel-Lodge. Auch hier sind verschiedenste Ausflüge wie z.B. kleinere Wanderungen, Bootsexkursionen oder Besuche der lokalen Bevölkerung möglich. Lodges werden in den verschiedensten Kategorien angeboten; von einfachem Standard bis hin zur Luxus-Lodge: für jeden Geschmack ist das Richtige dabei.


Allgemeine Informationen für Ihre Perú Reise

Hier haben wir die wichtigsten Informationen für Ihre Perú Reise zusammengefasst:

Das Klima von Perú wird von dem kalten Humboldtstrom beeinflusst, der an der peruanischen Küste vorbeifließt und die vom Meer kommenden Winde abkühlt.
Lima hat eine mittlere Jahrestemperatur von 18°C, maximal 31°C im Januar und Februar und minimal 11°C von Juli bis September.
Die Küste ist regenarm. Die durchschnittlichen Niederschlagsmengen betragen nur 40 mm jährlich (Lima 40 – 50 mm, Lobitos 10 mm, Tacna 30 mm). Von Mai bis November tritt starke Nebel- und Wolkenbildung auf, die sogenannte „Garua“ (Nebelregen). In der übrigen Zeit des Jahres herrscht warmes, sonniges Wetter. Im Februar beträgt die durchschnittliche Temperatur an der Küste 23°C, im August 16°C.
Das Gebirge mit seinen hochgelegenen und dicht bevölkerten Tälern hat ein teils gemäßigtes, teils kaltes Gebirgsklima. Die mittlere Jahrestemperatur liegt hier in den westlichen Anden bei 14°C (Arequipa 2.353 m), im Hochland (Cuzco 3.450 m ) bei 11°C.
Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind erheblich. Eine besondere klimatische Oase bildet das Becken des Titicacasees.
Häufigere Niederschläge treten in hohen Lagen und im Norden auf. Die Regenzeit, die gleichzeitig auch die Wärmste ist, dauert von Dezember bis März. Die Schneegrenze liegt bei etwa 5.000m.
Im Regenwald gibt es einige Gebiete, die schwer zugänglich und noch kaum erforscht sind. Hier beträgt die Durchschnittstemperatur 26°C; maximal 32°C, minimal 19°C.
Die Niederschlagsmenge in der Amazonas-Ebene beträgt bis zu 3.000 mm jährlich. Die Regenzeit dauert hier von Oktober bis April. Das feuchttropische Klima wird durch den die Berge und das Tiefland überziehenden, fast undurchdringlichen Urwald bestimmt. Die größte Stadt im Dschungelgebiet ist Iquitos.

Das Hochland und die Küstenregion Perús können grundsätzlich das ganze Jahr hindurch besucht werden, wobei für die Anden die Trockenzeit von April bis November die beste Reisezeit darstellt. Im Urwald sind heftige Niederschläge zwischen Dezember und März die Regel.
Für die warmen Monate (Dezember bis April) ist Sommerkleidung ausreichend, für kühle Abende eine Jacke nützlich. Im dortigen Winter (Mai bis September) ist auch warme Kleidung erforderlich.
Im Amazonasgebiet ist ganzjährig leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien zu empfehlen, außerdem Regenschutz und festes Schuhwerk. Bitte denken Sie auch an eine Kopfbedeckung gegen starke Sonneneinstrahlung. Sonnenbrillen und festes Schuhwerk sind überall erforderlich.

Bei Einreise nach Perú ist derzeit keine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben, bei Reisen in die Dschungelgebiete wird sie jedoch dringend empfohlen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmung sind jederzeit möglich. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit der Botschaft / dem Konsulat in Verbindung.
Es sind auch keine weiteren Impfungen oder sonstige außergewöhnliche gesundheitliche Vorbeugemaßnahmen nötig.
Sollten Sie in ländlichen Gebieten unterhalb 1.500m reisen, vor allem entlang der Flussläufe in den Grenzgebieten zu Brasilien, Ecuador und Kolumbien sowie in den Küstenregionen nördlich von Lima, empfehlen wir Ihnen eine medikamentöse Malaria-Prophylaxe. Im südamerikanischen Amazonas-Gebiet ist es vereinzelt zum Ausbruch des Dengue-Fiebers gekommen. Aktuelle Details finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. Körperliche Anstrengungen in großen Höhen können für Personen mit Herz- und Lungenleiden gefährlich sein. Bitte erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrem Hausarzt. Eine schrittweise Akklimatisierung an die Höhe ist unbedingt zu beachten. Treten im Hochgebirge extremes Schwächegefühl, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auf, können das Symptome einer Höhenkrankheit sein. In diesem Falle sollten Sie sich sofort in tiefere Gebiete begeben. Bei Gebirgstouren sollten Sie an die klimatischen Verhältnisse angepasste Kleidung sowie festes, knöchelumschließendes Schuhwerk tragen. Unbedeckte Hautstellen, insbesondere auch die Lippen, sind mit einem Sonnenschutzpräparat mit hohem Lichtschutzfaktor schützen. Bitte denken Sie immer an eine Kopfbedeckung.
Bitte beachten Sie, dass unzureichend erhitzte Speisen, nicht pasteurisierte Milchprodukte (z.B. Frischmilch, Speiseeis) sowie Obstarten, die nicht geschält werden können, gesundheitsgefährdend sind. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Bitte vermeiden Sie Eiswürfel in Ihren Getränken.
Ein Faustregel besagt: Nichts essen, was nicht gekocht oder geschält werden kann!

Wie überall auf der Welt steigen auch in Südamerika in Ländern mit wachsender Armut die sozialen Probleme. Besonders in den Städten sollten Sie vorsichtig sein. Stellen Sie keinen Schmuck zur Schau und nehmen Sie auf Ausflüge nicht Ihre gesamten Unterlagen und Wertsachen mit. Deponieren Sie Wichtiges und Wertvolles im Hotelsafe. Sie müssen in Perú nicht ängstlich sein, aber seien Sie auf der Hut. Unsere südamerikanischen Partner, die Sie vor Ort betreuen, sind problembewusst und treffen geeignete Vorkehrungen.

Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger benötigen für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein und der Reisende muss über ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket verfügen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Das Straßennetz umfasst ca. 58.500km, wovon etwa 6.300km asphaltiert sind. Die wichtigste Straßenverbindung ist die asphaltierte Panamericana, die von Tumbes an der Grenze von Ecuador über 2.700km über Lima nach Tacna an der chilenischen Grenze führt. Da die restlichen Straßen nur zum Teil asphaltiert sind, entstehen große Staubentwicklungen. Die Straßen sind in der Regel schlecht beschildert. Einige Gebirgsstraßen sind in der Regenzeit kaum befahrbar bzw. nur mit Fahrzeugsonderausstattung zu benutzen. Touristen sollten in Perú nicht selbst Auto fahren. Das meist genutzte Fernverkehrsmittel in Perú ist der Bus. Die Buslinien werden von Privatunternehmen betrieben. Die Qualität variiert stark. Dementsprechend gibt es auch unterschiedliche Preise; diese sind jedoch in Bezug zu den großen Entfernungen und im Vergleich zu europäischen Preisen äußerst günstig. In der Regel werden die wichtigsten Orte täglich angefahren.

Einfühlungsvermögen, Toleranz und ein gewisses Maß an Flexibilität sind Dinge, die Sie auf eine Reise nach Perú mitbringen sollten. Erwarten Sie keinen deutschen Standard, sondern seien Sie offen für dieses Land.

Die peruanische Küche ist sehr vielfältig und reicht von einfachen Kartoffelgerichten bis hin zu leckeren Fisch- und Meeresfrüchte-Speisen. Beliebt sind zum Beispiel Cebiche (ein kaltes Fischgericht), Palta rellena (gefüllte Avocado), Lomo saltado (Geschnetzeltes mit Gemüse und Reis) oder Picante de Cuy (Meerschweinchen pikant). Außerdem lockt eine Vielzahl tropischer Früchte und dementsprechend eine riesige Auswahl fruchtiger Mixgetränke. Daneben werden verschiedene Mates (Tees) aus frischen Kräutern angeboten.


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