Argentinien

Pulsierendes Leben in Buenos Aires, menschenleere Naturlandschaften in der Pampa entlang der Ruta 40, Wüste im Hochplateau der Anden und Gletscher in der rauen Welt Patagoniens – Argentinien fasziniert mit seiner Vielfalt. Lassen Sie sich entführen in die Welt des Tango, besuchen Sie eine traditionelle Estancia und machen Sie sich auf die Suche nach dem besten Steak Argentiniens.
Bei uns finden Sie das passende Angebot für Ihre Argentinien Reise – egal ob Sie individuell mit Reiseleitung, als Selbstfahrer mit dem Mietwagen oder in einer Gruppe unterwegs sein möchten.

Die Regionen Argentiniens im Überblick

Ein bisschen Rom, ein Schuss Madrid und dazu noch etwas Paris – die Hauptstadt Argentiniens hat einiges von diesen europäischen Großstädten und bietet noch viel mehr. In Buenos Aires pulsiert das fröhliche und überschwengliche lateinamerikanische Leben. In der Stadt des Tangos wird der Besucher sicherlich keine Langeweile verspüren. Tagelang kann man sich treiben lassen in Stadtvierteln wie dem historischen San Telmo, wo die Künstler zu Hause sind, oder dem malerischen Hafenviertel La Boca, in dem die italienischen Immigranten ihre Heimat fanden. Im vornehmen Recoleta bauten die reichen Rinderbarone ihre Stadtresidenzen auf und im Stadtzentrum erwarten einen geschäftiges Treiben und imposante Gebäude. Allem voran das geschichtsträchtige „Teatro Colón“, in dem regelmäßig die berühmtesten Opernsänge der Welt zu Gast sind. Rund um die Plaza de Mayo befinden sich weitere sehenswerte Gebäude wie zum Beispiel die Kathedrale von Buenos Aires, das Rathaus und der ehmalige Regierungssitz „Cabildo“, der heute ein Museum beherbergt.
Im idyllischen Tigre-Delta kann man die Häuser und Ausflugsziele nur mit dem Boot auf den Hunderten von Kilometern langen Kanälen erreichen.

Die Schweiz Argentiniens wird das Gebiet um die beschauliche Stadt Bariloche genannt. Tiefblaue oder smaragdgrüne Seen, einer schöner wie der andere und jeder mit einem eigenen Charakter, die Gewässer eingebettet zwischen den Bergen der Vorandenlandschaft und endlosen Nadelwäldern. Mit einem Satz: Herrliche Natur, deren Anziehungskraft viele Besucher Argentiniens immer wieder zurückkehren lässt. Nicht nur die natürlichen Gegebenheiten erinnern an die Schweiz, sondern auch San Carlos de Bariloche selbst – wie der vollständige Name der Ortschaft am Ufer des Sees Nahuel Huapi lautet. San Carlos de Bariloche liegt mitten im Nationalpark Nahuel Huapi am Fuße der Anden.

Rund um die Seen dieser Region liegen idyllische, kleine Ortschaften, von denen eine Vielzahl von deutschen Einwanderern gegründet wurde. Lassen Sie sich von der wildromatischen Landschaft verzaubern und unternehmen Sie zum Beispiel einen Ausflug zur Isla Victoria und zum Myrtenwald. Auch der Besuch einer typisch argentinischen Estancia ist möglich.

n den Städtchen Villa La Angostura und San Martín de Los Andes und der Umgebung erwarten Sie hübsche kleine Holzhäuschen, spektakuläre Aussichten auf die umliegenden Seen und Reilkte aus der Kultur der Mapuche-Indianer.
Von Bariloche aus können Sie außerdem eine empfehlenswerte Andenüberquerung auf dem Land- und Seeweg über verschiedene Seen durch herrliche Landschaft und unberührte Natur bis nach Puerto Varas in Chile unternehmen.

Wer vor der riesigen, steil aus dem Wasser des Sees Lago Argentino aufragenden Eiswand steht und staunt, der begreift ein klein wenig von der Urgewalt des Gletschers Perito Moreno, der sich von den Andengipfeln auf seinem Jahrtausende währenden Weg in den Lago Argentino herabwälzt.In der Region um El Calafate und den Nationalpark Los Glaciares haben viele Gletscher Ihren Ursprung, so auch die Eisgiganten in der Umgebung von Calafate: der Perito Moreno Gletscher, der Upsala Gletscher, der Spegazzini Gletscher und der Onelli Gletscher.

Etwas weiter nördlich am Lago Viedma liegt das Städtchen El Chaltén, das bekannt ist für das Fitz Roy Bergmassiv. Der mächtige Turm aus Granit und Eis des 3.406 Meter hohen Fity Roy gilt als einer der imposantesten Berge Südamerikas und ist sehr beliebt bei Bergsteigern aus der ganzen Welt. Aber auch für leichtere Wanderungen und Spaziergänge in herrlicher Natur ist diese Region bestens geeignet. Die Region um El Calafate und El Chaltén eigenet sich hervorragend, um sie im Rahmen einer Mietwagenrundreise als Selbstfahrer zu erkunden, aber wir haben selbstverständlich auch Reisebausteine mit deutsch- oder englischsprachiger Reiseleitung im Angebot, falls Sie auf ihrer Argentinien Reise lieber mit Reiseleitung unterwegs sind.

Im Naturreservat der Halbinsel Valdés am Atlanik erwartet den Besucher eine überaus vielfältige Tierwelt. Seelöwen und Seeelefanten können Sie hier ganzjährig beobachten, von circa September bis April sind auch die Magellanpinguine anzutreffen. Die größte Kolonie dieser possierlichen Tierchen befindet sich in Punta Tombo, etwa 100km südlich von Trelew. Hier erwartet Sie mit über einer Million Tieren die größte Kolonie an Magellanpinguinen außerhalb der Antarktis. Auch der südamerikanische Straußenvogel, der Nandu, sowie Guanacos, Maras (Pampahasen), Gürteltiere und etliche Vogelarten zählen zu den Bewohnern der Halbinsel Valdés. In den Monaten Juli bis Dezember kann man vor der Küste Wale beobachten.

Sie haben hier auch die Möglichkeit, während Ihrer Reise direkt auf der Halbinsel Valdés auf einer Estancia zu übernachten und so mit der Tradition und der Geschichte Argentiniens auf Tuchfühlung zu gehen.

Die Insel Feuerland erhielt ihren Namen vom portugiesischen Seefahrer Magellan, der als erster Europäer das wilde Land im Jahre 1520 erblickte. Die raue und sturmumtoste Insel war bei seiner Ankunft von unzähligen flackernden Feuern der Indios erhellt, daher der Name Feuerland. Auch heute noch bietet sich dem Besucher eine wilde und weitgehend unberührte Natur. Von Ushuaia aus, der südlichsten Stadt der Welt, lassen sich Feuerland, der gleichnamige Nationalpark und der Beagle-Kanal hervorragend erkunden. Die letzten Ausläufer der Anden-Kordillere rund um die Stadt Ushuaia bieten eine raue, aber faszinierende Natur mit vielen Sehenswürdigkeiten. Der Feuerland Nationalpark mit den Seen Fagnano und Escondido und dem Garibaldi-Pass ist ebenso eine Reise wert wie die typischen argentinischen Estancias, die Sie im Rahmen unserer Reisebausteine entdecken können.

Iguazú bedeutet „großes Wasser“ in der Sprache der Guaraní-Indios. Die Iguazu-Wasserfälle an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien sind ein einmaliges Naturschauspiel. Auf einer Fläche von 67.000 Hektar stürzen sich die gewaltigen Wassermassen des Rio Iguazú bis zu 80 Meter tief in den Abgrund. Der undurchdringliche, grüne Dschungel, der die Iguazú-Fälle einrahmt, bietet mit seiner reichen Flora und Fauna eine würdige Kulisse für das Spektakel. Die Iguazú-Fälle und die umgebende Natur wurden von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärt. Der Nationalpark beheimatet ca. 2.000 Pflanzenarten und eine Vielzahl an Vögeln und Säugetieren, unter anderem Jaguare, Ozelots und Tapire.

Auch ein Abstecher in den Dschungel lohnt sich. Die Yacutinga Lodge liegt im Herzen des Regenwaldes, umgeben von der immergrünen Wildnis des tropischen Dschungels. Hier können Sie mit einheimischen Führern die Flora und Fauna des Dschungels beobachten.

Der Nordwesten Argentiniens ist ein Landstrich der Gegensätze. Kahle Hochebenen, beeindruckende Schluchten und schneebedeckte Sechstausender, Salzseen, staubige Dörfer mit gerade mal 15 Lehmhäusern und daneben die schönsten und ältesten Kolonialbauten und die meisten präkolumbianischen Bauwerke des Landes. Mit indianischen Kulturen, die sich mit dem Erbe der einstigen Kolonialherren vermengen, und grandiosen Naturschönheiten findet der Reisende in den nördlichen Provinzen Argentiniens eine typisch lateinamerikanische Symbiose vor.

Die Kolonialstadt Salta wird nicht umsonst „La Linda – die Schöne“ genannt. Hier finden sich noch viele gut erhaltene Gebäude aus der Kolonialzeit. In den zahlreichen Cafés, Restaurants und Bodegas kann man die gute argentinische Küche und einen der hervorragenden Weine aus der Region genießen und sich dem Charme dieser Stadt hingeben.

Auch ein Besuch der Städte Cachí und Cafayate darf beim Besuch des Nordwesten Argentiniens nicht fehlen. Auf der Passstraße „Cuesta del Obispo“ von Salta nach Cachí genießen Sie immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Landschaften des Andengebirges. Weingüter und Unterkünfte in der Umgebung von Cafayate laden zum Verweilen ein. Südlich der Stadt liegen die indianischen Ruinen von Quilmes.

Bei Weinkennern ist Mendoza auch über den südamerikanischen Kontinent hinaus bekannt für den hervorragenden Rebensaft, der hier am Fuße der Anden ideale Bedingungen vorfindet. Um Mendoza gedeihen auf über 800 Weingütern vom Pinot Noir über den Cabernet Sauvignon bis hin zum Chardonnay und vielen anderen Rebsorten exzellente Weine.
Auf einer Mendoza Reise in der Cuyo-Region im Westen Argentiniens stößt man aber auch auf zwei der schönsten Nationalparks des Landes: Die beiden zum Welt-Naturerbe der UNESCO gehörenden Nationalparks Ischigualasto und Talampaya, die mit ihrer bizarren und spektakulären Naturkulisse den Besucher verzaubern.

Allgemeine Informationen für Ihre Argentinien Reise

Hier haben wir die wichtigsten Informationen für Ihre Argentinien Reise zusammengefasst:

Die Jahreszeiten sind den europäischen entgegengesetzt: In unserem Sommer herrscht Winter und umgekehrt. Wegen der großen Landesfläche – Argentinien ist mit 2.800.000 km2 das achtgrößte Land der Erde – gibt es sehr unterschiedliche Klimazonen und damit auch je nach Region verschiedene beste Reisezeiten für Ihre Argentinien Reise. Von Nord nach Süd nehmen die Temperaturen stetig ab.
Im subtropischen Nordwesten herrschen von November bis April Temperaturen zwischen 25 und 32°C und von Mai bis Oktober zwischen 16 und 24°C. Häufig starke Niederschläge November-April.
Der Nordosten ist tropisch/subtropisch und geprägt von Temperaturen von maximal 32°C im Sommer und mindestens 20°C im Winter. In der Region um Iguazú muss das ganze Jahr über mit Niederschlägen gerechnet werden.
In Buenos Aires fällt das Thermometer bei regelmäßigen Niederschlägen im Winter bis auf 15°C. Von Dezember bis März werden Werte um 35°C erreicht, Niederschläge sind selten.
Das weitgehend unberührte Patagonien wird auch im Sommer häufig von heftigen Regenschauern überzogen. Das ganze Jahr über muss mit anhaltenden heftigen Stürmen gerechnet werden, die teilweise in Orkanstärke über das flache Land toben. Im Winter liegen weite Teile Patagoniens unter einer hohen Schneedecke.

Die beste Reisezeit für den Nordwesten ist von April bis November. Neben luftiger Sommerkleidung für die oft heißen Tage dürfen keinesfalls wärmende Pullover und Jacken für die frischen bis sehr kalten Nächte vergessen werden. Sonnenschutz wie Hut, Sonnenbrille und Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor gehören unbedingt ins Reisegepäck.
Iguazú kann im Sommer bei hoher Luftfeuchtigkeit und gleichzeitig großer Hitze für Europäer schwer zu ertragen sein.
Die beste Reisezeit für Buenos Aires sind sicherlich die Monate Oktober bis April, in denen es nur selten zu Niederschlägen kommt und die Tage meist klar sind. Jedoch auch im restlichen Jahr ist keineswegs grundsätzlich von einem Besuch der Stadt abzuraten. Der Vorteil der Zeit von Mai bis September liegt darin, dass der Besucher der Sommerhitze mit Temperaturen bis zu 35°C entgeht. Ins Reisegepäck sollte von Oktober bis April die in Europa gewohnte Frühlings- und Sommerkleidung. In der restlichen Jahreszeit ist eine Kleidung empfehlenswert, die auch für unseren Herbst geeignet wäre.
Die beste Reisezeit für den Süden sind die Monate November bis März. In Bariloche und San Martin findet man im Winter großzügige Skigebiete. Dagegen sind die restlichen Regionen Patagoniens im Winter nur mit großen Einschränkungen bereisbar. Die unwirtlichen Gebiete sind dann entweder nur sehr schwer oder wochenlang überhaupt nicht zugänglich. Leichte Sommerkleidung ist von November bis März für Ihre Argentinien Reise ebenso mitzunehmen wie wärmende Pullover und Jacken für kühle Tage und oft sehr kalte Nächte.

Für eine Reise nach Argentinien sind keine Impfungen oder sonstige außergewöhnliche gesundheitliche Vorbeugemaßnahmen nötig. Die ärztliche Versorgung ist gut. Vorsicht ist anzuraten hinsichtlich der oft extremen Temperaturen und der starken Sonneneinstrahlung vor allem in den Anden.

Die Kriminalität ist kein größeres Problem als in Deutschland. Es bedarf keinerlei besonderer Sicherheitsvorkehrungen, lediglich ganz normale Verhaltensmaßnahmen sind empfehlenswert. So sollte man sein Reisegepäck nicht unbeaufsichtigt lassen und keine größeren Geldbeträge in bar bei sich tragen. Vor allem in Buenos Aires muss mit Trickdiebstählen gerechnet werden.

Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger benötigen für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein, der Reisende muss über ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket verfügen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

In und um Buenos Aires herrscht dichter Verkehr auf einem gut ausgebauten Straßennetz. In ganz Argentinien sind abseits der großen Städte die Straßen häufig nicht geteert und vor allem nach Regenfällen oft auch für Allradfahrzeuge nicht befahrbar. Von Nord nach Süd durchzieht an der Atlantikküste die Nationalstraße 3 von Buenos Aires bis nach Ushuaia das Land. Die einzig andere Nord-Süd-Verbindung ist die legendäre Pionierstraße Ruta 40, die größtenteils eine holprige Schotterpiste ist. Fahrten auf eigene Faust auf ihr sind oftmals nur in allradgetriebenen Fahrzeugen möglich. Zu Fahrten von Chile nach Argentinien und umgekehrt beachten Sie bitte die Hinweise bei den Informationen Chiles.

Weite Teile des Landes sind aufgrund der mangelnden Straßenanbindung individuell nur schwer zu bereisen. Der Personenverkehr auf der Schiene wurde wegen Unrentabilität weitgehend eingestellt. Eines der wichtigsten Verkehrsmittel ist das Flugzeug, das sich bei Reisen in Argentinien wegen der riesigen Entfernungen als sinnvoll erweist. In den größeren Städten und in den Hotels stößt man zumindest auf englische Grundkenntnisse.


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