Haciendas

Haciendas nennt man in Ecuador herrschaftliche Besitztümer, deren Entstehung in die Eroberungszeit durch die spanischen Kolonialherren zurück reicht. Das Verweilen auf einer Hacienda bietet die hervorragende Möglichkeit, mit dem kolonialen Erbe und einer teils Jahrhunderte alten Geschichte Ecuadors auf Tuchfühlung zu gehen. Genießen Sie für ein paar Tage ein unvergessliches Ambiente inmitten kolonialer Architektur und rustikaler Eleganz.







Hacienda Cusín

Die Geschichte der Hacienda Cusín reicht bis in das Jahr 1602 zurück, als eine spanische Familie das weitläufige Landgut direkt vom spanischen König ersteigert hat. Nachdem sie Jahrhunderte lang als Farm betrieben wurde, dient sie heute als komfortable Herberge für Besucher, die ein paar erholsame Tage verbringen und gleichzeitig aktiv sein möchten. Das authentisch im Kolonialstil restaurierte Haupthaus wird umgeben von einer herrlichen, weitläufigen Gartenanlage, in der neben Bougainvillea, Orchideen und Palmen weitere 60 Pflanzenarten gedeihen und eine Vielzahl von Vögeln zu beobachten sind.

 







Hacienda Pinsaqui

Diese herrschaftliche Hacienda wurde im Jahre 1790 als Weberei und Spinnerei gegründet und beschäftigte zu ihren besten Zeiten rund 1.000 Arbeiter. Aufwändig und mit viel Liebe zum Detail renoviert, hat sich diese koloniale Hacienda bis in die heutige Zeit ihre Authentizität aus vergangenen Tagen bewahrt. Ihre bewegte Geschichte verfolgt den Besucher auf Schritt und Tritt.
Zu den berühmtesten Gästen der Hacienda zählt Simón Bolívar, der hier häufig auf seinem Weg nach Kolumbien Zwischenhalt machte. Mit einem wichtigen Friedensvertrag zwischen den beiden Ländern Kolumbien und Ecuador wurde innerhalb der altehrwürdigen Gemäuer von Pinsaquí Geschichte geschrieben.