Ein Abenteuer mit Komfort erleben Sie auf dieser außergewöhnlichen Reise von Puerto Montt nach Punta Arenas. Im Seengebiet Chiles erwarten Sie mächtige Wälder, tiefblaue Seen und schneegekrönte Vulkane. Auf der berühmten Straße Carretera Austral führt Sie die Reise nach Patagonien. Der Name steht für ursprüngliche und wilde Natur. In den weiten Ebenen sind Guanacos und Nandus zuhause, in den Lüften schweben Kondore und in seichten Lagunen waten Flamingos. Grassteppen wechseln sich ab mit dunklen Wäldern und tiefblaue Seen zwängen sich in die steil aufragende Andenkordillere, aus der riesige, uralte Gletscher die Berge herabkriechen.
1. Tag: Puerto Montt, Nationalpark Vicente Peréz Rosales
Am Morgen werden Sie in Puerto Montt, dem Einfallstor nach Patagonien, von Ihrem Reiseleiter am Flughafen erwartet. Von dort fahren Sie in den Nationalpark Vicente Pérez Rosales bis zu einem Hotel, das an den Ufern des Sees Todo los Santos und am Fuße des Vulkans Osorno liegt.
Übernachtung am See Todos los Santos.
2. Tag: Seengebiet, Vulkan Osorno
Nach dem Frühstück geht es zum Vulkan Osorno bis in eine Höhe von 1.350 m hinauf. Der Blick von hier oben ist überwältigend: zu Ihren Füßen liegt der Nationalpark Vicente Peréz Rosales, tiefblaue Seen schmiegen sich zwischen schneebedeckte Vulkane und bei guten Sichtverhältnissen schweift das Auge bis zum pazifischen Ozean.
Übernachtung am See Todos los Santos.
3. Tag: Bariloche, Nationalpark Nahuel Huapi
Auf dem heutigen Tagesabschnitt nach Bariloche in Argentinien erleben Sie die Landschaftsgegensätze dies - und jenseits der Anden. Aus dem üppigen Grün der chilenischen Regenwälder gelangen Sie in die trockene Steppenlandschaft Argentiniens. Schließlich erreichen Sie die ausgedehnten Waldlandschaften des Nationalparks Nahuel Huapi und bald darauf den argentinischen Ferienort Bariloche.
Übernachtung in Bariloche.
4. Tag: Ruta 40, Carretera Austral, Lago Yelcho
Die Fahrt von Bariloche Richtung Süden führt durch die Kleinstädte Esquel und Trevellin. Sie zweigen ab von der legendären Pionierstraße Ruta 40, um nahe der Stadt Futaleufú wieder nach Chile und dann zur wildromantischen Straße Carretera Austral zu gelangen. Dieser Abschnitt bis zum Lago Yelcho ist einer der landschaftlichen Höhepunkte im nördlichen Patagonien. Durch Schluchten inmitten unberührter dichter Regenwälder schlängelt sich parallel zur Strasse der gewaltige Fluss Río Futaleufú. Ankunft im kleinen Ort Futaleufú.
Übernachtung in Futaleufú.
5. Tag: Carretera Austral, Lago Rosselot
Heute begeben Sie sich auf die berühmte Straße Carretera Austral, die unbefestigte Verlängerung der Panamericana, die erst in den siebziger Jahren gebaut wurde und die die einzige chilenische Landverbindung in den Süden darstellt. Vorbei an Vulkanen und mehreren Wasserfällen erreichen Sie den türkisblauen Rio Frio. Verträumte Seen säumen den Weg bis Sie am heutigen Tagesziel ankommen: am See Lago Rosselot.
Übernachtung am Lago Rosselot.
6. Tag: Nationalpark Queulat
Sie unternehmen eine Wanderung im Nationalpark Queulat, der berühmt ist für den “hängenden Gletscher”, der aus den Bergen kommend über dem immergrünen Regenwald an der Andenkordillere zu hängen scheint. In der Lagune Témpanos bestaunen Sie das milchige Schmelzwasser des Gletschers, das später in den Rio Ventisquero abfließt. Am Abend wird für Sie ein für diese Gegend typisches Spießbratenessen am See zubereitet.
Übernachtung am Lago Rosselot.
7. Tag: Carretera Austral, Coyhaique
Sie fahren durch dichten, immergrünen Regenwald auf der Carretera Austral über unzählige Brücken, vorbei an einsamen Gehöften und kleinen Dörfern, deren Bewohner in dieser regenreichen und abgeschiedenen Region ein überaus anspruchsloses Leben führen. In engen Kehren schraubt sich die Piste immer weiter in die Höhe und bietet einzigartige Ausblicke auf Flußtäler, Gletscherwände und Seen. Ziel des heutigen Tages ist die Provinzhauptstadt Coyhaique.
Übernachtung in Coyhaique.
8. Tag: Lago General Carrera
Weiter geht es auf der Carretera Austral vorbei an beeindruckenden Canyons und durch gespenstische Landschaften voller abgestorbener Bäume, die im Wasser stehen und mit Flechten bedeckt sind. Am Abend erreichen Sie den türkisfarbenen See Lago General Carrera, der auf argentinischer Seite Lago Buenos Aires genannt wird. Bootsausflug zur "La Catedral de Mármol", eine aus Marmorhöhlen bestehende Halbinsel, die durch die starken patagonischen Winde in tausenden von Jahren erstaunliche Gebilde geformt hat. Während Sie mit dem Boot zu den Höhlen gelangen, bietet sich Ihnen ein beeindruckendes Farbenspiel aus dem Türkisblau des Sees mit dem weißen Gestein der Marmorfelsen.
Übernachtung in einer Lodge am See General Carrera.
9. Tag: Lago General Carrera
Ganztägiger Ausflug zum türkisfarbenen Rio Baker, der vom See General Carrera in den Pazifik fließt.
Übernachtung in einer Lodge am See General Carrera.
10. Tag: Chile - Argentinien
Fahrt nach Süden auf der Carretera Austral durch herrlich wilde Natur bis zum Andenpass Paso Roballo, wo die Grenze überquert wird. Hier erwartet Sie ein drastischer Szenenwechsel der Natur. Nach den regen- und vegetationsreichen Gebieten westlich der Anden auf chilenischem Gebiet finden sich hier bis zum Horizont reichende Trockensteppen.
Übernachtung am See Posadas.
11. Tag: Ruta 40, El Chaltén
Schon bald nach der Abfahrt von der Estancia gelangen Sie auf die Ruta 40, die legendäre Pionierstraße, die viel zur Erschließung des argentinischen Südens beigetragen hat. Auch heute noch stellt die staubige, meist ungeteerte Ruta 40 die einzige Nord-Süd-Verbindung auf 1.000 km im Landesinneren dar. Sie durchqueren eine riesige, vegetationslose Steppe, bis am Abend am Horizont ein gewaltiges Gebirge auftaucht. Das Städtchen El Chaltén, Treffpunkt der weltbesten Bergsteiger, ist Ihr heutiges Ziel. Von Ihrer Unterkunft aus können Sie bei gutem Wetter das beeindruckende Massiv des Berges Fitz Roy beobachten.
Übernachtung in El Chaltén.
12. Tag: Fitz Roy, Nationalpark Los Glaciares
Der 3.406 m hohe Fitz Roy gilt unter Alpinisten als einer der schönsten und schwierigsten Berge der Welt. Auf einer etwa vierstündigen, einfachen Wanderung (bei gutem Wetter) durch die atemberaubende Landschaft am Fuße des Bergmassivs kann vielleicht der Nationalvogel Chiles, der Kondor, beobachtet werden. Am Nachmittag fahren Sie vorbei am smaragdgrünen See Lago Viedma durch die Pampa bis nach El Calafate, die dem Gletscher Perito Moreno nächstgelegene Ortschaft. Dort unternehmen Sie einen kurzen Stadtrundgang.
Übernachtung in El Calafate.
13. Tag: Lago Argentino, Gletscher Perito Moreno
Heute bestaunen Sie das grandiose Spektakel des Gletschers Perito Moreno, der sicherlich als eines der gewaltigsten Naturschauspiele der Erde bezeichnet werden kann. Unter tosendem Donner brechen laufend riesige Eisbrocken von der 60 m hohen Gletscherwand ab und treiben als blaue Eisberge im See Lago Argentino.
Übernachtung in El Calafate.
14. Tag: Ruta 40, Nationalpark Torres del Paine
Die Strecke führt weiter auf der Ruta 40. Sie überqueren wieder die Grenze zu Chile. Nach einem Picknick gelangen Sie schließlich in den Nationalpark Torres del Paine.
Übernachtung im Torres del Paine.
15. Tag: Nationalpark Torres del Paine
Heute steht mit dem Torres del Paine Nationalpark ein weiterer Höhepunkt der Reise bevor: Der Torres del Paine zählt zu den spektakulärsten Nationalparks Südamerikas. Unberührte, wilde Natur zeigt sich in steil aufragenden Felsnadeln, dichten Wäldern und unzähligen Seen und Wasserfällen. Gewaltige Gletscher wälzen sich die Berge hinab und kalben in smaragdgrüne Seen. Eine Wanderung inmitten unberührter Natur wird einen unvergesslichen Eindruck der patagonischen Bergwelt und der dortigen Flora und Fauna vermitteln.
Übernachtung im Torres del Paine.
16. Tag: Torres del Paine, Puerto Natales
Sie verlassen den Torres del Paine und fahren weiter nach Süden. Auf dem Weg in das Städtchen Puerto Natales besichtigen Sie die Höhle des Milodón, wo ein deutscher Kolonist einst die Überreste eines urzeitlichen Riesenfaultiers fand. Am Abend erreichen Sie Punta Arenas.
Übernachtung in Punta Arenas.
17. Tag: Punta Arenas
Spätestens heute wird klar, wie weit südlich Sie sich befinden: Es steht ein Besuch einer Pinguinkolonie auf dem Programm. Anschließend Stadtrundfahrt in Punta Arenas, von wo Sie auf die geschichtsträchtige Magellan-Straße blicken, die nach ihrem portugiesischen Entdecker benannt wurde. Sie trennt das Festland von Feuerland, der größten Insel Südamerikas. Transfer zum Flughafen von Punta Arenas oder Beginn eines Anschlußprogramms.
Eingeschlossene Leistungen:
Teilnehmerzahl:
Variante a):
Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
(AKZENTE Reisen kann bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Ein Rücktritt ist spätestens am 30. Tag vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück)
Variante a):
Durchführung ab 2 Personen pro Buchung
Termine:
Variante a):
23.10.2011
13.11.2011
04.12.2011
08.01.2012
29.01.2012
19.02.2012
11.03.2012
Variante b): täglich
| Preise pro Person in € (01.08.2011-31.07.2012) | Doppelzimmer | Einzelzimmerzuschlag |
|---|---|---|
| Variante a) | 4.170,- | 905,- |
| Variante b) | 7.225,- | 905,- |