Typ Forschungsschiff:
Diese Schiffe besitzen höchsten Expeditionscharakter, da sie kleiner und robuster als traditionelle Kreuzfahrtschiffe sind. Sie wurden ursprünglich für Forschungszwecke konzipiert und trotzen durch ihre Eisklasse und Wendigkeit auch widrigsten Wetter- und Eisbedingungen. Die Ausstattung ist einfach, aber zweckmäßig, die Atmosphäre leger.
Die beiden baugleichen Schwesterschiffe wurden in den achtziger Jahren in Finnland gebaut und in den letzten Jahren aufwändig überholt. Ursprünglich dienten die Akademik Sergey Vavilov und die Akademik Ioffe der ozeanographischen Forschung und eignen sich durch eine hohe Manövrierfähigkeit und einen eisverstärkten Rumpf besonders für den Einsatz in den antarktischen Gewässern.
Die Plancius war bis 2004 unter dem Namen HMS Tydeman für die königlich niederländische Marine als ozeanographisches Forschungsschiff in Betrieb. Seit 2006 gehört die Plancius zur Flotte der Reederei Oceanwide Expeditions und wird derzeit in einer niederländischen Werft nach neuesten Sicherheitsvorschriften umgebaut. Ab Juni 2009 wird die Plancius als hochmodernes Passagierschiff für Expeditionsfahrten in arktischen Gewässern zur Verfügung stehen und 112 Passagiere mit auf ihre Reise nehmen.
1985 in Finnland für wissenschaftliche Forschungszwecke erbaut, wurde das mit eisgeeigneten Rumpf ausgestattete Schiff im Jahr 2000 renoviert. Die geräumige Brücke ist den Gästen jederzeit zugängig und die russische Besatzung verfügt über höchste Erfahrung mit Gewässern in den Polarkreisen. Die Polar Pioneer ist kein luxuriöses, aber bequemes Schiff; eine gute Wahl für den Reisenden, der eine informelle Expeditionskreuzfahrt in die Antarktis sucht.